400 Millionen Euro bis 2027 für Schlösser und Gärten

Von dpa
Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch.
Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch. Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Berlin/Erfurt/Magdeburg - Ein 400 Millionen Euro schweres Investitionsprogramm für Schlösser und Gärten in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist nach jahrelangem Hin und Her perfekt. Am Freitag unterzeichneten in Berlin Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die Chefs der Staatskanzleien der beiden Länder, Rainer Robra und Benjamin-Immanuel Hoff, die entsprechende Verwaltungsvereinbarung. Danach gibt der Bund bis 2027 je 100 Millionen Euro Investitionsmittel für den Erhalt und den Ausbau historischer Liegenschaften der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt sowie der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Beide Länder steuern jeweils die gleiche Summe bei.

Hinzu kommen im gleichen Zeitraum Projektmittel in Höhe von bis zu insgesamt 150 Millionen Euro für Vorhaben bei der Digitalisierung, Provenienzforschung und der kulturellen Bildung sowie für länderübergreifende touristische Ziele.

Der Weg zum Sonderinvestitionsprogramm war lang. Schon 2018 war eine gemeinsame Schlösserstiftung von Sachsen-Anhalt und Thüringen geplant, in die das Bundesgeld fließen sollte. Während sich Sachsen-Anhalt bereit zeigte, gab es in Thüringen Widerstand. Es wurde unter anderem über Strukturfragen und Mitspracherechte diskutiert.