Abrisse und Umwidmungen nehmen in Sachsen-Anhalt zu

Von dpa
Ein mit Holzbalken abgestütztes Fachwerkhaus steht neben einer Baulücke in Naumburg.
Ein mit Holzbalken abgestütztes Fachwerkhaus steht neben einer Baulücke in Naumburg. Jan Woitas/dpa/Archivbild

Halle - Die Zahl der abgerissenen oder umgewidmeten Gebäude ist in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr wieder angestiegen. Insgesamt seien 815 Gebäude betroffen gewesen, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag mit.

Mit 467 Gebäuden stellten Nichtwohngebäude den größten Anteil. Hier lag der Abgang bei fast sechs Prozent über den Zahlen vom Vorjahr. Bei ihnen sei vor allem die Schaffung von Freiflächen Hauptgrund für den Abriss. Wohngebäude würden hingegen meist durch Neue ersetzt, hieß es von der Statistikbehörde. Insgesamt wurden 348 ganze Wohngebäude als sogenannter Bauabgang erfasst. Das entspricht einem leichten Anstieg von weniger als einem Prozent.

Unter der Statistik des Bauabgangs werden Gebäude und Gebäudeteile erfasst, die durch Ordnungsbehörden, Schadensfälle oder Nutzungsabbruch abgerissen werden oder deren Nutzung zwischen Wohn- und Nichtwohnzwecken geändert wird.