Halle (dpa) l Insgesamt waren das 381 Hektar oder 3,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Halle mitteilte. Die Kaufsumme habe bei insgesamt 222,2 Millionen Euro gelegen. Je Hektar landwirtschaftlicher Fläche bedeutete das im Schnitt 18.319 Euro und damit 103 Euro je Hektar mehr als noch ein Jahr zuvor. Im Zehn-Jahres-Vergleich betrug der Kaufwert 2019 das 2,5-fache. 2009 sei für einen Hektar noch knapp 7300 Euro gezahlt worden.

Insgesamt erfassten die Statistiker im vergangenen Jahr 3160 Flächenverkäufe. Das waren 0,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Größe der verkauften Grundstücke lag bei 3,9 Hektar. Nur 2,2 Prozent der Flächen seien größer als 20 Hektar gewesen. 44,2 Prozent waren den Angaben zufolge kleiner als ein Hektar. Ein Hektar entspricht einer Fläche von 100 mal 100 Metern.

Die Preise für die landwirtschaftlichen Grundstücke variieren stark. Sie orientieren sich unter anderem an der Bodenqualität und den Ertragschancen. Am meisten mussten Käufer für Flächen in Magdeburg hinlegen: knapp 32.900 Euro waren es laut den Statistikern durchschnittlich. Die niedrigsten Preise fanden sie im Landkreis Wittenberg mit rund 8600 Euro je Hektar.

Die meisten Kauffälle seien wie schon in den beiden Vorjahren im Landkreis Mansfeld-Südharz registriert worden, es waren im vergangenen Jahr 420 nach 431 im Jahr 2018 und 471 im Jahr 2017.