Arbeitsmarkt

Beratung für migrantische Arbeitskräfte jetzt auch im Bus

Von dpa 07.10.2021, 17:43 • Aktualisiert: 08.10.2021, 23:07

Magdeburg - Es ist ein Hilfsangebot gegen Arbeitsausbeutung bis hin zu Menschenhandel und Zwangsarbeit: Die Beratung für migrantische Arbeitskräfte (BemA) in Sachsen-Anhalt ist künftig auch mit einem Bus unterwegs. Ratsuchende im ländlichen Raum sollten so besser erreicht werden, teilte das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Magdeburg mit. Bislang berate die vom Land geförderte Fachstelle in erster Linie telefonisch und zu festen Sprechzeiten in Büros in Magdeburg, Halle, Weißenfels und Zeitz.

„Dank der Unterstützung von BemA können sich Migrantinnen und Migranten gegen ausbeuterische Arbeitsverhältnisse wehren“, erklärte die Arbeitsstaatssekretärin und Integrationsbeauftragte, Susi Möbbeck. „Mit der mobilen Beratung erhalten Beschäftigte künftig einfacher Unterstützung, um ihren Anspruch auf faire und gesunde Arbeitsbedingungen durchzusetzen.“ Der Beratungsbus soll am Freitag (12.00 Uhr) in Magdeburg übergeben werden.