Burgenlandkreis plant Gedenkfeiern für Tote in der Pandemie

Von dpa
Götz Ulrich (CDU), Landrat des Burgenlandkreises, spricht.
Götz Ulrich (CDU), Landrat des Burgenlandkreises, spricht. Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Naumburg - Der Burgenlandkreis plant Gedenkfeiern für die Toten während der Corona-Pandemie. Es solle Requien in Naumburg (30. Juni), Weißenfels (7. Juli) und Zeitz (8. Juli) geben, kündigte Landrat Götz Ulrich am Mittwoch an. Es solle trauernden Angehörigen, Freunden und Bekannten die Möglichkeit des Abschiednehmens gegeben werden. Im Burgenlandkreis starben den Angaben zufolge bislang 593 Menschen aufgrund der Pandemie. „Viele der Verstorbenen sind einsam gestorben. In den Heimen und Krankenhäusern gab es Betretungsverbote. Auch Menschen, die nicht mit dem Virus infiziert waren, sind von einem einsamen Sterben betroffen gewesen. Viele Angehörige treibt das um. Mich auch“, erklärte Landrat Götz Ulrich.