Dunkelziffer wohl höher

Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt wieder leicht gestiegen - Über 3.000 Neuinfektionen

Nachdem der Inzidenzwert in Sachsen-Anhalt gesunken ist, steigt er wieder leicht an. Das Jerichower Land hat das stärkste Infektionsgeschehen.

20.02.2022, 10:38
Das stärkste Infektionsgeschehen weist im Bundesland der Landkreis Jerichower mit einer Inzidenz von 2344,4 aus, gefolgt von Magdeburg mit 2212,7.
Das stärkste Infektionsgeschehen weist im Bundesland der Landkreis Jerichower mit einer Inzidenz von 2344,4 aus, gefolgt von Magdeburg mit 2212,7. Foto: dpa (Symbol)

Magdeburg/dpa - Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen-Anhalt wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Sonntag mit 1524,9 an. Am Samstag lag der Wert bei 1502,9, vor einer Woche (Samstag) allerdings mit 1639,1 höher als jetzt. Bundesweit war die Corona-Inzidenz laut RKI am Sonntag mit 1346,3 indes niedriger als in Sachsen-Anhalt.

Das stärkste Infektionsgeschehen weist im Bundesland der Landkreis Jerichower mit einer Inzidenz von 2344,4 aus, gefolgt von Magdeburg mit 2212,7. Die niedrigsten Werte im Bundesland hatten am Sonntag der Landkreis Börde mit 1133,3 und der Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit 1148,1. Binnen 24 Stunden wurden laut RKI in Sachsen-Anhalt 3891 neue Corona-Fälle sowie drei weitere Tote registriert. Seit Beginn der Pandemie sind im Land den Angaben zufolge 4706 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Experten gehen von einer hohen Zahl von Corona-Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte die Zahl der Menschen steigen, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen - die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein.