Halle (dpa) l  Die Angebote sind vielseitig, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Unter anderem: Einkäufe vor die Haustür tragen, mit dem Hund spazieren gehen oder Schutzmasken nähen. Die Betroffenen würden die Hilfe gern annehmen, hieß es. In Magdeburg meldeten sich nach Angaben der Stadt bereits kurz nach der Gründung der Initiative "Solidarität statt Hamsterkäufe" Hunderte Freiwillige.

Haldensleben

Die Stadt Haldensleben hat in der vergangenen Woche ein neues Hilfsportal ins Leben gerufen. Mehr als ein Dutzend Freiwillige - vom Studierenden bis zum Vereinsmitglied – hätten sich bereits per Onlineformular gemeldet und Hilfe bei Behördenangelegenheiten oder Botengängen angeboten, sagte die Verantwortliche des Portals, Stefanie Stirnweiß. Die Hilfesuchenden könnten wochentags zu bestimmten Zeiten unter der Telefonnummer 03904 479100 nachfragen, welche Angebote es gebe und die Kontaktdaten der passenden Freiwilligen erhalten.

Bernburg

Die Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bietet in Bernburg Hilfe an. "Viele ältere Menschen haben keine Familienangehörigen in der Nähe", sagte ein Ortsgruppen-Sprecher. Hilfesuchende könnten werktags zwischen 8.00 und 12.00 Uhr anrufen und ihre Einkaufswünsche absprechen. Fünf DLRG-Helfer sowie weitere Freiwillige – darunter auch Geflüchtete – würden die Einkäufe anschließend kostenlos vor die Haustür tragen. Die Lebensmittel könnten bar oder per Karte gezahlt werden. Der erste erfolgreiche Botengang war am Montag, sagte der Sprecher.

Magdeburg

Unter dem Motto "Solidarität statt Hamsterkäufe" hat sich in der Landeshauptstadt eine Initiative gegründet. Das Netzwerk soll Helfende und Hilfesuchende in Kontakt bringen, heißt es auf der Internetseite der Stadt. Hunderte Menschen schlossen sich den Angaben zufolge kurz nach der Gründung der Initiative an, um Gassirunden für Hunde oder Kinderbetreuungen anzubieten.

Wernigerode

Unter dem Motto "Gemeinsam gegen Corona" vermittelt das Amt für Schule, Kultur und Sport in Wernigerode Hilfsangebote an Suchende. "Auf die Art und Weise möchte die Stadt alle Einwohner zusammenbringen, die entweder Hilfe benötigen oder gern helfen möchten", sagte der Dezernent für Gemeinwesen in der Harzstadt. Das Projekt sei gut angelaufen.