Erste inhaltliche Sondierungen von CDU und FDP in Magdeburg

Von dpa
Reiner Haseloff (CDU) bei einer Pressekonferenz.
Reiner Haseloff (CDU) bei einer Pressekonferenz. Michael Kappeler/dpa/Archivbild

Magdeburg - Am Montag sondierte die Wahlsiegerin mit den Sozialdemokraten, nun kommen die Liberalen an die Reihe: In einem ersten inhaltlichen Sondierungsgespräch wollen CDU und FDP heute die Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit ausloten. Worum es in den Gesprächen gehen soll, gaben die Parteien vorher nicht bekannt. Am Mittwoch will die CDU dann mit den Grünen sondieren.

Das Sondierungsteam für die CDU bilden zunächst Ministerpräsident Reiner Haseloff, Parteichef Sven Schulze, Fraktionschef Siegfried Borgwardt, Finanz- und Innenminister Michael Richter, die bisherige Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch und der Harzer Landrat Thomas Balcerowski. Für die FDP nehmen neben Partei- und Fraktionschefin Lydia Hüskens deren Co-Parteichef Marcus Faber, Schatzmeister Allard von Arnim sowie die Landtagsabgeordneten Johann Hauser, Andreas Silbersack und Guido Kosmehl an den Gesprächen teil.

Die CDU hatte nach dem Wahlsieg am 6. Juni SPD, FDP und Grüne zu Sondierungen eingeladen. Bei ersten Gesprächen waren in der vergangenen Woche zunächst organisatorische Fragen und Termine geklärt worden. Die CDU stellt im neuen Magdeburger Landtag 40 Sitze und käme schon mit den 9 Sitzen der SPD-Fraktion auf eine Mehrheit - allerdings von nur einer Stimme. Schwarz-Rot gilt daher als unwahrscheinlich. Denkbar wäre eine Koalition von CDU, SPD und FDP (7 Sitze), sowie CDU, FDP und Grünen (6 Sitze). Über den Inhalt der Sondierungen haben die Parteien grundsätzlich Stillschweigen vereinbart.