Öffnungszeiten und Preise

Geöffnet: 10 bis 18 Uhr.

Preise: Online-Ticket: 6 Euro, Tageskarte: 7 Euro.

Programme (Auszug): Sonnabend/Sonntag, 10 Uhr: Veredeln von Obstbäumen.

11 Uhr: Staudenneuheiten

13 Uhr: Blumenzwiebeln und Biodiversität im eigenen Garten

14 Uhr: Insektenfreundliche Stauden.

Magdeburg l Bei „Tulpina“ geht es bunt zu. Seit vier Jahren ist das Schönebecker Unternehmen bei de „Gartenträumen in Magdeburg dabei und wie es der Name schon vermuten lässt, geht es um Tulpen. „250.000 Stück wachsen bei uns in drei Monaten und gehen über den Ladentisch“, sagt Simone Zuck. „Als Sträuße, aber auch in Gefäßen dekoriert.“ Sie selbst hat zwei Favoriten: doppelt gefüllt Weiße und ein Dufttulpe, die nach Zitrone riecht.

Etwa rustikaler hingegen das Angebot der Gartentechnikfirma Geue aus Lohburg zu. Ganz gleich ob Mulschen, vertikutieren, Mähen oder Bewässern – für alles gibt es eine Maschine. Im Trend: Mähroboter. „Als mein Vater vor 15 Jahren das erste Mal etwas von Mährobotern gehört hatte, war sein Urteil vernichtend: Solch Mist. Und was passiert, wenn es regnet?“, erinnert sich Nicole Geue-Dahms, Geschäftsführerin der seit 30 Jahren bestehenden Firma.

„Inzwischen verkaufen wir 1500 Mähroboter im Jahr und der Pfeil geht nach oben. Zumal die Systeme immer besser werden.“

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Wichtig sei es sich vorm Kauf eines Roboters im Fachgeschäft genau zu informieren. „Denn sich nur auf die Werbung zu verlassen, kann schnell mit einer Enttäuschung enden.“

Mehr als 100 Aussteller sind an diesem Wochenende auf dem Messegelände bei der beliebten Verbrauchermesser dabei. Und von Jahr zu Jahr wird das Angebot grüner.

Mit Blumenzwiebeln, biologischer Vielfalt im eigenen Garten schaffen, insektenfreundliche Stauden pflanzen oder Obst und Gemüse unter den veränderten klimatischen Bedingungen anbauen – bei den „Gartenträumen“ finden die Besucher eine Vielzahl von Ansprechpartnern, die bei der Gestaltung eines natürlichen und insektenfreundlichen Gartens helfen können.

Alte Sorten – Kern- und Steinobst – hat sich „Bioland Wetzel“ in Heidelberg (Baden-Württemberg) auf die Fahnen geschrieben. Geschäftsführer Frank Wetzel sagt: „Viele Anbauer und Verbraucher besinnen sich heute wieder auf die alten Sorten zurück, weil ihnen der Geschmack manch neuer Sorten zu fade ist.“ Er selbst ist Fan vom Halberstädter Jungfernapfel, von Cox Orange und vom Gravensteiner.

Was für Wetzel das Obst ist, ist für den Biohof Jeebel (Altmarkkreis Salzwedel) die Kartoffel. Mehr als 100 Sorten bietet der Hof an. Bei den „Gartenträumen“ sind es „nur“ 23. Daniela Gerlach: „Früher wollte der Kunde hauptsächlich festkochende, heute geht der Trend in Richtung mehlig.“ Biobauer und Chef Gerd Wacker holt ebenfalls alte Sorten auf den Ladentisch zurück. einige von ihnen drohten sogar in Vergessenheit zu geraten.

Im Trend: Bäume in Schalen

Es sind nicht nur die gelb-weißen Knollen, die der Biohof anbietet. Auch lila und rote liegen in den Kisten. Daniela Gerlach: „Natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber besonders bei jungen, experimentierfreudigen Kunden beliebt. Und ein, zwei, Farbige“ in den Kartoffelsalat – das hat doch was.“

Im Trend liegen auch die „Bäume in Schalen“ – bekannt als Bonsai. Joachim Jacobs aus Münster (NRW) ist seit sechs Jahren bei den „Gartenträumen“ dabei und bietet mehr als 50 Gehölze an. „Ganz gleich für drinnen oder draußen – Menschen mit einem grünen Daumen haben ein ganzes Leben lang etwas von den Miniausführungen ihrer großen Brüder. Jacobs selbst steht auf den Miniatur-Ficus