Gastgewerbe

Gaststättenverband begrüßt das 2G-Optionsmodell im Nordosten

Von dpa 06.10.2021, 14:40 • Aktualisiert: 07.10.2021, 22:53
„Geimpft! Genesen!“ steht auf einem Schild an einer Bar.
„Geimpft! Genesen!“ steht auf einem Schild an einer Bar. Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Schwerin - Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Mecklenburg-Vorpommern hat die neue Wahlmöglichkeit für Veranstalter begrüßt. Die Regelung sei deutlich praktikabler als in anderen Bundesländern, sagte Dehoga-MV-Präsident Lars Schwarz am Mittwoch. Veranstalter können sich ab Freitag entscheiden, ob sie nur Geimpften und Genesenen (2G) Zugang zu einem Event erlauben. In diesem Fall dürfen weitere Hygieneregeln wie Abstand, Maskenpflicht und Kontaktverfolgung wegfallen. Dies hatte das Landeskabinett am Dienstag beschlossen.

Schwarz zufolge hat der Verband beim 2G-Modell besonders auf Ausnahmeregeln für Kinder, Menschen, die sich aus bestimmten Gründen nicht impfen lassen können und ungeimpfte Mitarbeiter gedrungen: Für diese Gruppen gelten unterschiedlich strenge Testvorgaben. Weitere Knackpunkte seien sowohl die Freiwilligkeit, als auch die Entkoppelung von den Regelungen zur Corona-Ampel gewesen. Schwarz geht demzufolge davon aus, dass zum jetzigen Stand auch dann Veranstaltungen unter 2G-Bedingungen möglich sein werden, wenn in einer Region aufgrund der Corona-Ampel strengere Beschränkungen erlassen wurden.

Für einige Branchensegmente wie Diskotheken ergebe sich durch die neue Wahlmöglichkeit eine bessere Planbarkeit. Der Dehoga-Präsident geht jedoch davon aus, dass nur maximal ein Drittel der Branche die 2G-Option nutzen werden.