Immer wieder brennt es in der Heide - verantwortlich dafür ist die Bundeswehr. Mittwochabend verursachten Soldaten den größten Brand auf dem Truppenübungsplatz seit der Wende. Der Rauch soll bis nach Braunschweig zu sehen gewesen sein, rund 40 Hektar standen in Flammen. Es war gefährlich von der Bundeswehr, bei dieser anhaltenden Trockenheit mit Pyrotechnik zu hantieren - auch wenn nur die Waldbrandstufe 2 ausgerufen war.

Nun will das Heer künftig bei Trockenheit gänzlich darauf verzichten, Signalfeuer zu verwenden. Eine zügige und vollkommen richtige Reaktion. Vor allem, wenn man bedenkt, wie schnell ein Feuer außer Kontrolle geraten kann - sowie gerade geschehen. Nur mit Mühe und mit Unterstützung benachbarter Feuerwehren konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Sonderlich sympathisch dürfte es die Bundeswehr aber auch nicht machen, wenn sie regelmäig zündelt.