Magdeburg (dpa) l Bislang gibt es in Sachsen-Anhalt deutlich weniger nachgewiesene Influenza-Fälle als im Vorjahr. In der vergangenen Woche sind knapp 140 Fälle gemeldet worden, wie aus einer Online-Übersicht des Landesamts für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt hervorgeht. In der Vergleichswoche des Vorjahres waren noch etwa 240 Erkrankungen registriert worden.

Die rund 140 Influenzafälle der dritten Meldewoche bedeuten im Vergleich zu den vergangenen Wochen einen deutlichen Anstieg. In der ersten Woche des neuen Jahres waren 10 Erkrankte erfasst worden, in der zweiten Woche rund 40.

Nach den Angaben des Landesamtes konzentrierten sich die Grippe-Fälle in der vergangenen Woche vor allem auf Magdeburg (29) und das Jerichower Land (26). Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld wurden 15 Erkrankungen nachgewiesen, in Halle und im Saalekreis je 14. Der einzige Landkreis ohne gemeldeten Grippe-Kranken war Mansfeld-Südharz.

Im Jahr 2017 war die Grippe-Saison besonders heftig ausgefallen. Insgesamt hatte das Landesamt 25 255 Fälle erfasst und damit drei- bis viermal so viele wie in den Vorjahren. Es gab mehr als 80 Todesfälle in der Folge der Influenza.