Dessau-Roßlau (epd). Nach sechs Jahren verlässt Claudia Perren die Stiftung Bauhaus Dessau. Ab 1. August werde sie Direktorin der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel, teilte die Stiftung Bauhaus Dessau am Montag in Dessau-Roßlau mit. Perren ist seit 1. August 2014 Direktorin und Vorstand der Stiftung Bauhaus Dessau. Unter ihrer Leitung habe das Bauhaus Dessau sein internationales Profil gestärkt, neue Programme aufgelegt und Netzwerke aufgebaut, unter anderem durch die Bauhaus Open Studios, die Bauhaus Residenz oder auch die Mitwirkung beim internationalen Forschungs- und Ausstellungsprojekt Bauhaus Imaginista, hieß es. Zudem verantwortete Perren als Bauherrin den Neubau des Bauhaus Museums Dessau, der am 8. September 2019 zum Bauhaus-Jubiläum eröffnet wurde.

In ihre Amtszeit fällt auch die Erweiterung des Unesco-Weltkulturerbes Bauhaus um die Laubenganghäuser in Dessau. Zudem gestaltete sie das bundesweit gefeierte Jubiläum "100 Jahre Bauhaus" maßgeblich mit, hieß es. Perren sagte, sie habe sich noch vor Ablauf ihrer zweiten Amtszeit bewusst für die neue Aufgabe in Basel entschieden. Sie werde dem Bauhaus Dessau aber eng verbunden bleiben. Sachsen-Anhalts Kulturminister und Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Bauhaus Dessau, Rainer Robra (CDU), bedauerte die Entscheidung. Perren habe die Stiftung in den vergangenen sechs Jahren "außerordentlich erfolgreich geleitet und insbesondere mit dem Bau des Bauhaus Museums Dessau einen bedeutenden Beitrag für die Zukunft der Stiftung und des Landes Sachsen-Anhalt geleistet".