Sachsen-Anhalt

AfD-Politiker in der Altmark angegriffen und verletzt - Polizei sucht nach Zeugen

Laut einer Presseerklärung der AfD-Landtagsfraktion zog sich der Abgeordnete Ulrich Siegmund bei dem Angriff in Stendal eine Prellung im Gesicht und eine Wunde an einer Hand zu. Die Polizei bittet jetzt um Mithilfe aus deer Bevölkerung.

Von Michael Bock
Der AfD-Abgeordnete Ulrich Siegmund  im Landtag in Magdeburg. Laut seiner Partei wurde Siegmund angegriffen und verletzt. imago stock&people

Stendal. Der AfD-Landtagsabgeordnete Ulrich Siegmund und zwei seiner Parteikollegen sind am Sonntagsabend in Stendal durch zwei Männer angegriffen und verletzt worden. Das bestätigte am Montag eine Sprecherin der Polizeiinspektion Stendal der Volksstimme.

Der Angriff habe sich kurz nach 21 Uhr ereignet, sagte sie. Die angegriffenen AfD-Mitglieder hätten zu dieser Zeit Wahlplakate aufgehängt. Die Polizei habe kurz nach der Attacke zwei mutmaßliche Angreifer festnehmen können. Dabei handele es sich um einen 26-Jährigen aus Magdeburg und einen 22-Jährigen aus der Niederen Börde.

Die Polizei sucht nach Zeugen: Gesucht werden Personen, die zwischen 21:10 und 21:20 Uhr im Bereich zwischen Ostwall 23 (gegenüber von einem griechischen Restaurant) und der Einmündung zur Vogelstraße Beobachtungen gemacht haben, die mit der Körperverletzung im Zusammenhang stehen könnten. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer: 0391/682 292 bei der Polizei in Stendal zu melden.

Laut einer Presseerklärung der AfD-Landtagsfraktion zog sich der Abgeordnete Ulrich Siegmund eine Prellung im Gesicht und eine Wunde an einer Hand zu. Einer seiner Kollegen sei wegen einer Platzwunde im Gesicht im Krankenhaus behandelt worden, hieß es weiter.

Siegmund sagte am Montag: „Klar ist, dass wir uns durch solch feige und hinterhältige Angriffe nicht einschüchtern lassen. Erschreckend war für mich jedoch, wie skrupellos und aggressiv der Überfall vonstatten ging. Ich hatte das Gefühl, die Angreifer waren zum Äußersten bereit. Nur durch unsere sofortige Gegenwehr konnte noch Schlimmeres verhindert werden.“

Politisch müsse festgestellt werden, dass so etwas das Ergebnis der „fortwährenden linken und grünen Aufwiegelei“ gegenüber der einzigen verbliebenden Opposition sei. „Es sind eben genau all diese verächtlichmachenden Worte der selbsternannten Besserdemokraten, die das gewalttätige Spektrum immer weiter radikalisieren“, sagte Siegmund.