Pandemie

In Magdeburg stapeln sich 2000 Coronameldungen

Magdeburgs Amstarzt Eike Hennig fordert eine radikale Vereinfachung der Meldungen ans Robert-Koch-Institut. Auch andere Gesundheitsämter in Sachsen-Anhalt beklagen den hohen Aufwand.

Von Jens Schmidt 06.02.2022, 09:51
Täglich werden in Sachsen-Anhalt Tausende PCR-Tests ausgewertet. Die Gesundheitsämter müssen viel Zeit und Personal einsetzen, um Positivfälle ans Robert-Koch-Institut zu melden. Das liegt auch an  der umständlichen Software.
Täglich werden in Sachsen-Anhalt Tausende PCR-Tests ausgewertet. Die Gesundheitsämter müssen viel Zeit und Personal einsetzen, um Positivfälle ans Robert-Koch-Institut zu melden. Das liegt auch an der umständlichen Software. Foto: AFP

Magdeburg - Das Gesundheitsamt Magdeburg kommt nicht mehr hinterher: Aktuell stapeln sich dort 2000 Meldungen an coronapositiven PCR-Fällen, die noch nicht ans Robert-Koch-Institut  (RKI) geleitet  werden konnten.  „So geht es nicht weiter“, sagt Amtsarzt Eike Hennig. „Wir brauchen eine radikale Vereinfachung.“ Heute kletterte die landesweite Inzidenz erstmals über 1100. Real liegt diese wegen der Meldverzögerungen noch höher.

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