Prozess

Osterburg und Seehausen-Nord: Bau der A14-Nordverlängerung geht weiter - Naturschutz-Verein verliert vor Gericht

Der Weiterbau des letzten Teilstücks der A14-Nordverlängerung zwischen Osterburg und Seehausen-Nord ist gesichert. Die Klage des Vereins Naturfreunde Sachsen-Anhalt vor dem Leipziger Bundesverwaltungsgericht hatte keinen Erfolg.

Aktualisiert: 04.05.2022, 16:13 • 04.05.2022, 16:09
Die Baustelle an der Autobahn A14 bei Dolle. Die A14-Nordverlängerung wächst. Um das letzte Stück für das noch kein bestandskräftiges Baurecht vorliegt, hat der Verein Naturfreunde Sachsen-Anhalt den Bau angefochten. Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa
Die Baustelle an der Autobahn A14 bei Dolle. Die A14-Nordverlängerung wächst. Um das letzte Stück für das noch kein bestandskräftiges Baurecht vorliegt, hat der Verein Naturfreunde Sachsen-Anhalt den Bau angefochten. Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa ZB

Osterburg/Seehausen/DUR/VS/dpa - Der Bau der A14-Nordverlängerung zwischen Osterburg und Seehausen-Nord in Sachsen-Anhalt geht weiter. Am Mittwoch scheiterte die Klage von Umweltschützern vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.

Dem Prozess vorausgegangen war eine Klage des Vereins "Naturfreunde Sachsen-Anhalt", der Planungsfehler in Bezug auf den Klima-, Natur- sowie Artenschutz moniert hatte.

Gericht zur A14-Nordverlängerung: Schutz der Wölfe und Klimaschutz passend bedacht

Nach Auffassung des Vereins fußt die Planung des 16,8 Kilometer langen Abschnittes unter anderem auf Prognosen, die bis 2030 einen unrealistisch hohen Verkehrszuwachs vorhersagen. Außerdem sei das im Planfeststellungsbeschluss festgehaltene Konzept zum Schutz von Wölfen im Baugebiet ungenügend. Unklar sei zudem, ob die Ausgleichspflanzungen für gefällte Bäume den Zielsetzungen des Klimaschutzgesetzes gerecht werden.

Dem stimmte das Gericht nicht zu. Der Bau der A14-Nordverlängerung darf wie geplant weitergehen. Als Fertigstellungstermin wird 2027 angepeilt.