Russische Invasion

Ukrainische Schüler: Zufluchtsort Magdeburg

Immer mehr Kinder aus der Ukraine kommen in Sachsen-Anhalts Schulen an. Die Evangelische Grundschule in Magdeburg war eine der ersten, die Kinder aufgenommen hat. Wie sind sie in der Schule angekommen, was bewegt beide Seiten? Ein Besuch.

Von Alexander Walter Aktualisiert: 30.03.2022, 18:37
Ivan, Mykyta, Sonja und Hlib (von links) gehen seit kurzem in die Evangelische Grundschule in Magdeburg. Geborgen fühlen sie sich hier. Mit Lehramtsstudentin Anna Fiedler lernen sie jeden Morgen Deutsch, bevor sie in die Klassen mit ihren deutschen Mitschülern gehen.Foto: Uli Lücke
Ivan, Mykyta, Sonja und Hlib (von links) gehen seit kurzem in die Evangelische Grundschule in Magdeburg. Geborgen fühlen sie sich hier. Mit Lehramtsstudentin Anna Fiedler lernen sie jeden Morgen Deutsch, bevor sie in die Klassen mit ihren deutschen Mitschülern gehen.Foto: Uli Lücke Foto: Uli Lücke

Magdeburg - Ivan mag seine neue Schule: „Es ist ruhig und bunt hier“, sagt der Junge mit Brille und kurzem, hellbraunem Haar. „Und es gibt freundliche Kinder.“ Es liegt kein Scherz, kein Witzeln in diesen Sätzen. Ivan sagt sie mit ernster Miene, blickt auf den Tisch vor sich. Es sind Worte eines Jungen, die das Bedürfnis nach Geborgenheit ausdrücken, einer Geborgenheit, die in seiner Heimat in diesen Wochen täglich bedroht wird. Immer und immer wieder wurde Ivans Zuhause, die Stadt Saporischja im Südosten der Ukraine, seit Beginn des Angriffskrieges durch Wladimir Putin bombardiert. Selbst vor dem Atomkraftwerk, dem größten Reaktorblock Europas nur 50 Kilometer vor den Toren der 760.000-Einwohner-Stadt, machten die russischen Invasoren nicht halt. Wie viele Kinder der Ukraine floh Ivan schließlich. Mit Mutter, Bruder und Großeltern hat er in Magdeburg – seit 2008 Partnerstadt von Saporischja – vorläufig Zuflucht gefunden.

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