Neues Umweltinformationszentrum soll in Merseburg entstehen

Von dpa
Svenja Schulze (SPD), Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Svenja Schulze (SPD), Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Kay Nietfeld/dpa/Archivbild

Merseburg - Im sachsen-anhaltischen Merseburg soll ein neues nationales Umweltinformationszentrum entstehen. Ab dem Sommer werde die Stelle entstehen, bei der künftig alle deutschen Umweltinformationen und -daten gebündelt gesammelt und aufbereitet werden sollen, teilte das Bundesumweltministerium am Mittwoch mit. Die Entscheidung für Merseburg hatte ein Bund-Länder-Gremium getroffen, das über die Verteilung der Strukturstärkungsgelder für die ehemaligen Kohlereviere entscheidet.

Man brauche einen besseren, schnelleren und einfacheren Zugang zu Umweltdaten und -informationen für Bürger und Unternehmen, sagte Umweltministerin Svenja Schulze (SPD). „Deshalb wollen wir Merseburg mit einem offenen Informationszugang zur Quelle für Innovationen machen.“

„Im Umfeld einer Hochschule und mit einer guten verkehrlichen Anbindung bietet Merseburg beste Voraussetzungen für die Ansiedlung des Umweltinformationszentrums“, sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). Eine solche Einrichtung werde Sachsen-Anhalt bei seiner Transformation in Richtung einer nachhaltigen Industriegesellschaft weiter befördern.