Magdeburg l Am Freitag mussten mehr als 100 Beschäftigte des Landesbetriebes Bau- und Liegenschafts-Managements Sachsen-Anhalt (BLSA) ihre Büros verlassen, weil Zweifel an der Deckenstabilität bestehen. Wie das Finanzministerium Sachsen-Anhalt mitteilt, wurde das dreigeschössige Gebäude von zwei verschiedenen Ingenieurbüros untersucht und diese konnten die Deckenstabilität nicht mehr gewährleisten.

Hintergrund der Räumung von mehr als 80 Büros ist, dass Putzteile in zwei Büros von der Decke gefallen waren. Die Fachleute stellten im Ergebnis ihrer Untersuchungen nun Rissbildungen in mehreren Zwischendecken fest und das Finanzminsterium veranlasste daraufhin die sofortige Räumung. Es könne außerdem nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Risse auch in anderen Gebäudeteilen fortsetzen.

Die Beschäftigten des BLSA wurden vorerst nach Hause geschickt. Auch Mitarbeiter des Landesverwaltungsamtes, welches den Keller des Gebäudes nutzt, dürfen die Räume nicht mehr betreten.

Aktuell wird nach neuen Räumen für die mehr als 100 betroffenen Mitarbeiter gesucht. Da der betroffene Gebäudetrakt bis auf weiteres nicht wieder zur Verfügung stehen werde, geht es bei der Suche auch um langfristige Lösungen.