Elvis Presley

Elvis und die DDR: Presley als Waffe des Klassenfeindes

Vor 45 Jahren starb der Mann aus Tupelo, der den Rock’n’Roll auch in die DDR brachte. Lange galt Elvis Presley als Waffe des Klassenfeindes - erst nach seinem Tod fand er Gnade vor den Augen der Kulturaufseher.

Von Steffen Könau Aktualisiert: 16.08.2022, 14:46
Erst 1978 erschien bei Amiga eine Elvis-Platte, die den King rehabilitierte.
Erst 1978 erschien bei Amiga eine Elvis-Platte, die den King rehabilitierte. Foto: Amiga

Halle - Sie standen, wo sie nicht stehen sollten, hatten Frisuren, die auf Vorübergehende wie Protestplakate wirkten, und sie hörten dazu noch Musik, die in der DDR Ende der 50er Jahre als Waffe des Klassenfeindes im Westen galt. „Wir brauchen keinen Lipsi und keinen Alo Koll, wir wollen Elvis Presley und seinen Rock’n’Roll“ reimten Jugendliche in Halle zu Ehren des Mannes aus dem US-Bundesstaat Mississippi, der mit seinem Debütalbum „Elvis Presley“ und Hits wie „Blue Suede Shoes“ und „Tutti Frutti“ zum ersten Weltstar des Rock’n’Roll geworden war.

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