Wohnen

Knapp neun Prozent: Wohngebäude durch Starkregen gefährdet

Etwa neun Prozent der Wohngebäude in Sachsen-Anhalt sind nach Berechnungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) von Starkregen gefährdet.

Von dpa

Magdeburg. Diese rund 59 000 Häuser lägen entweder in einem Tal oder in der Nähe eines kleinen Gewässers und seien deshalb in die höchste Starkregengefährdungsklasse eingeordnet, teilte der Verband am Montag mit.

Am höchsten sei der Anteil der Gebäude mit der höchsten Gefährdung mit 19 Prozent im Landkreis Mansfeld-Südharz. In Halle ist er nach Angaben des Verbandes mit drei Prozent am niedrigsten. "Neben der Intensität des Regens hat die Lage eines Gebäudes einen entscheidenden Einfluss auf das Ausmaß von Starkregenschäden", sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

Man wisse, dass "je tiefer ein Gebäude liegt, je länger das Wasser darin steht, desto höher ist der Schaden", erklärte Asmussen.