bessere Arbeitsbedingungen

Mitarbeiter der Baubranche protestieren in der Ferropolis

Von dpa
Bislang hätten die Arbeitgeber in drei Verhandlungsrunden noch kein akzeptables Angebot vorgelegt. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv
Bislang hätten die Arbeitgeber in drei Verhandlungsrunden noch kein akzeptables Angebot vorgelegt. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv ZB

Gräfenhainichen - Bau-Beschäftigte aus ganz Ostdeutschland wollen heute in der Baggerstadt Ferropolis für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen protestieren. Auf dem Areal im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt würden mehrere Hundert Protestierende erwartet, teilte die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) jüngst mit. Hintergrund der Proteste sind die aktuellen Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 890.000 Beschäftigten am Bau.

Bislang hätten die Arbeitgeber in drei Verhandlungsrunden noch kein akzeptables Angebot vorgelegt, sagte der Regionalleiter der IG BAU Sachsen-Anhalt-Thüringen-Sachsen, Sascha Wollert. Die IG BAU fordert in der trotz Corona-Krise boomenden Branche neben einem Wegegeld 5,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt für ein Jahr Laufzeit sowie die Anpassung der Ost- an die West-Einkommen. Die Arbeitgeberseite hatte in der ersten Runde ein Angebot von drei Prozent auf zwei Jahre vorgelegt, danach waren die Gespräche zeitweise unterbrochen.