Wirtschaft

Video: Jetzt wird Tempo gemacht: Intel will früher als geplant in Magdeburg produzieren

US-Chiphersteller plant einen vorgezogenen Start in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt: Ministerpräsident Haseloff ist derzeit auf Besuch am irischen Intel-Standort.

Von Rainer Schweingel Aktualisiert: 11.05.2022, 12:02 • 11.05.2022, 11:09
Westlich der Autobahn A14 - hier rechts im Bild - will Intel in Mgadeburg seine Fabriken bauen.
Westlich der Autobahn A14 - hier rechts im Bild - will Intel in Mgadeburg seine Fabriken bauen. Foto: Martin Rieß

Magdeburg/Leixlip - Der US-Elektronikriese Intel will ab 2026 am südlichen Stadtrand von Magdeburg erste Chips für die Halbleiterindustrie produzieren. Das ist etwas früher als bisher angekündigt.

Das sagte Intel-Managerin Ann-Marie Holmes bei einem Besuch von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) in Leixlip bei Dublin.

3000 neue Arbeitsplätze in Magdeburg

Dort wird der Intel-Campus gerade um einen Produktionskomplex erweitert, der der Magdeburger Investition ähnelt. Intel will in Magdeburg in zunächst zwei Chipfabriken rund 17 Milliarden Euro investieren. 3000 direkte Arbeitsplätze sollen entstehen. Baubeginn soll 2023 sein.

 
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat am Dienstag den Bau einer neuen Fabrik des US-Chipherstellers Intel im irischen Leixlip besichtigt. Video: Kamera: Rainer Schweingel/Schnitt: Samantha Günther

Haseloff sagte der Managerin weitere Unterstützung zu und überreichte eine Nachbildung der Himmelsscheibe von Nebra. Die Scheibe sei auch so etwas wie einer der ersten Chips der Menschheitsgeschichte gewesen, sagte er.