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Zwölf neue Windräder in Sachsen-Anhalt

Der Ausbau der Windkraft an Land geht in Sachsen-Anhalt langsam voran.

Von dpa
Die Sonne geht hinter Windkraftanlagen unter.
Die Sonne geht hinter Windkraftanlagen unter. Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Berlin - Im ersten Halbjahr 2021 sind landesweit zwölf neue Windräder mit einer Leistung von insgesamt 49 Megawatt dazugekommen. Das geht aus Zahlen der Branchenverbände Bundesverband Windenergie sowie VDMA Power Systems hervor, die dem ARD-Hauptstadtstudio sowie der Deutschen Presse-Agentur vorlagen.

Die Verbände informierten am Dienstagvormittag über den Ausbau. Im gleichen Zeitraum wurden den Angaben zufolge 21 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 24 Megawatt abgebaut. Daher lag der sogenannte Netto-Zubau bei 25 Megawatt.

Die in dem Bundesland neu errichteten Windräder hatten einen durchschnittlichen Rotordurchmesser von 134 Meter, die Gesamthöhe der Anlagen lag im Schnitt bei 212 Meter. Landesweit gab es nach Zahlen der Deutschen Windguard in Sachsen-Anhalt zum 30. Juni Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 5305 Megawatt - im Vergleich zum Nachbarland und Ausbau-Spitzenreiter Niedersachsen ist das weniger als die Hälfte.

Bundesweit sind seit Anfang des Jahres deutlich mehr neue Windräder an Land hinzugekommen - das Niveau reicht aber aus Sicht der Branche nicht aus, um Klimaziele erreichen zu können. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden 240 neue Windenergieanlagen mit einer Leistung von zusammen 971 Megawatt installiert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies eine Steigerung von 62 Prozent. Sachsen-Anhalts Anteil am bundesweiten Brutto-Zubau betrug fünf Prozent - das bedeutet unter den Bundesländern Platz sechs.