Sachsen-Anhalt: Mehr Datensicherheit in Krankenhäusern

Von dpa
Petra Grimm-​Benne (SPD), Landtagsabgeordnete und Gesundheitsministerin von Sachsen-Anhalt.
Petra Grimm-​Benne (SPD), Landtagsabgeordnete und Gesundheitsministerin von Sachsen-Anhalt. Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Magdeburg - Sachsen-Anhalt will für mehr Datensicherheit in Krankenhäusern sorgen. Die Landesregierung habe am Dienstag ein entsprechendes Investitionsprogramm geschnürt, teilte die Staatskanzlei nach einer Kabinettssitzung in Magdeburg mit. Profitieren sollten das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben in Wernigerode und das Städtische Klinikum Magdeburg. Über das Strukturprogramm II des Bundes stünden 2,4 Millionen Euro zur Verfügung.

„Die Digitalisierung stellt eine der wesentlichen Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung der Zukunft dar“, erklärte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD). Wenn die Gesundheitsversorgung der ländlichen Regionen auf hohem Niveau gehalten werden solle, sei die Digitalisierung dafür ein wichtiger Schlüssel. „Es ist von existenzieller Bedeutung, dass digitale Netze zwischen Schwerpunktkrankenhäusern, Universitätskliniken und kleinen Krankenhäusern sowie Arztpraxen geknüpft werden. Diese Netze sind aber angreifbar. Darum ist es wichtig, in Datensicherheit zu investieren.“