Magdeburg l Bildungsminister Marco Tullner (CDU) sagte am Dienstag, in einem ersten Schritt sollten ab Montag (4. Mai) die Abschlussklassen des kommenden Jahres sowie die 4. Klassen der Grundschulen in die Schulen zurückkehren.

Ab Mittwoch (6. Mai) sollen zusätzlich die Jahrgangsstufen, die das Abitur 2022 an Gymnasien, Gesamt- und Gemeinschaftsschulen vorsehen, regelmäßig in den Schulen präsent sein. Die Beschulung erfolgt laut Tullner im Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht.

Darüber hinaus sollen ebenfalls ab dem 6. Mai und bis zum Beginn der Pfingstferien alle weiteren Schuljahrgänge tageweise in kleinen Gruppen in den Schulen anwesend sein. „Jeder Schuljahrgang wird dabei an einem separaten Tag und in kleinen Gruppen beschult“, sagte Tullner. „Damit soll erreicht werden, wieder einen persönlichen Kontakt zu Lehrkräften zu ermöglichen, Lernstandsdefizite zu ermitteln und die weitere Beschulung im Fernunterricht zu strukturieren.“

In den Pfingstferien sollen die Schulen im Rahmen ihrer personellen Möglichkeiten freiwillige Angebote für die Schüler zum Abbau von Defiziten vorhalten. Eine Notbetreuung werde weiterhin vorgehalten, betonte der Bildungsminister.

Nach aktuellen Planungen sollen nach den Pfingstferien, also ab dem 2. Juni, alle Schuljahrgänge im regelmäßigen Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht in die Schulen kommen. „Wir schaffen damit zum jetzigen Zeitpunkt Planungssicherheit und geben allen Beteiligten eine Perspektive für den Verlauf des aktuellen Schuljahres“, sagte Tullner.