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Jürgen MannkeSchüler werfen Medien „Hetzjagd“ vor

Nach seinem umstrittenen Beitrag über Muslime bekommt der Chef des Philologenverbands Unterstützung von seinen Schülern.

14.11.2015, 05:58

Weißenfels (he) l Am Weißenfelser Goethe-Gymnasium unterzeichnete Schülersprecherin Greta Walter eine Erklärung, die die Kritik an Jürgen Mannke als „Hetzjagd“ bezeichnet. Die „unglaubliche Macht der Medien“ habe sie und viele andere erschüttert, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Stellungnahme. Mannke hatte von einer „Immigranteninvasion“ gesprochen und gefordert, „Mädchen ab zwölf Jahren“ müssten vor Sex mit Muslimen gewarnt werden.

Die Schüler urteilen, einige Passagen von Mannkes Text böten „zu viel Platz für Interpretationen“. Für alle, die Mannke kennen, sei er jedoch ein Vorbild. Die Medien wollten ihm das Recht auf Meinungsäußerung beschneiden. „Wir sind stolz darauf, einen solchen Schulleiter zu haben, welcher Rückgrat beweist.“