Wernigerode (isi) l Der Nachweis von Ersatz- und Ausgleichflächen für das Tourismusprojekt am Schierker Winterberg „ist zwingend erforderlich“, heißt es aus dem Verkehrsministerium. Die Behörde bestätigt damit am Freitag auf Nachfrage die Forderung von Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert (parteilos) gegenüber dem Umweltministerium. Die Stadt müsse die Flächen im Zielabweichungsverfahren nachweisen, heißt es.

Ein negativer Ausgang dieses Verfahrens hätte zur Folge, dass das derzeit ruhende Raumordnungsverfahren nicht positiv abgeschlossen werden könne. „Vor dem Hintergrund, dass das Raumordnungsverfahren zeitnah eröffnet werden soll, ist die Ansicht der Stadt nach baldigem Abschluss der Verträge nachvollziehbar und korrekt“, so ein Sprecher.

Das Umweltministerium hatte die Freigabe der strittigen Flächen untersagt, weil kein Bedarf an den landeseigenen Flächen bestehe. Daraufhin hatte Wernigerodes Stadtchef dem Ministerium ein Ultimatum bis zum 19. September gestellt.