Möckern l Seit Jahren sind Sylvia und Rolf-Ulrich Otto aus Möckern (Jerichower Land) große Liebhaber des „Bauhaus“. „Unser Haus ist zu Teilen mit Möbeln dieser Richtung ausgestattet, da sie uns optisch gefallen, sie zeitlos und leicht vom Anblick und vom Gewicht sind“, erklärt das Ehepaar. „Außerdem passen die Möbel zu unserer modernen Kunst, die sich überall im Haus befindet.“

Im Haus stehen mehrere „Wassily Chairs“, Tische von Eileen Grey, Liegen und Tische von Le Courbusier und diverse weitere Stahlrohrstühle. Nicht alles sind Originale, aber doch Nachbauten von autorisierten Händlern.

Alles begann mit einer Wagenfels-Lampe, berichten die beiden, die schon als junges Paar in den 70er-Jahren ähnlich eingerichtet waren. Natürlich ist auch Geschirr des Bauhauses vorhanden, so etwa Teeservices von Gropius und Wagenfeld. Und diese Gegenstände sind nicht nur zur Dekoration da. Sie werden täglich genutzt, so Sylvia und Rolf-Ulrich Otto: „Man kann schon sagen, wir leben den Bauhaus-Gedanken und freuen uns jeden Tag über dieses tolle Design.“

Beide Eheleute waren im Berufsleben Lehrer. Rolf-Ulrich Otto stattete als Kunstlehrer im Gymnasium Gommern mit seinen Schülern regelmäßig Besuche im Bauhaus Dessau ab. Im Haus der Familie hängen zahlreiche Bilder, die Rolf-Ulrich Otto gemalt hat. Der Möckeraner Künstler verehrt Lyonel Feininger, der Dozent am Bauhaus in Weimar gewesen ist.

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