Wolmirstedt (dpa) l  Die Unterlagen für den Südostlink-Abschnitt vom Umspannwerk Wolmirstedt bis zur Landesgrenze zu Thüringen im Raum Eisenberg sind bei der Bundesnetzagentur eingegangen. Von den Planern sei ein Trassenkorridor verlegt worden, der teils von den bisher vorgesehenen Verläufen der Stromautobahn abweiche, teilte die Agentur mit.

So werde beispielsweise die Stadt Halle nicht mehr westlich, sondern östlich umgangen. Die nun vorgeschlagene Trasse verlaufe auch nicht mehr durch die Saale-Unstrut-Region, hieß es. Zwei Teilabschnitte könnten als Freileitung und nicht unterirdisch verlegt werden, etwa zwischen Wolmirstedt und Magdeburg. Habe die Bundesnetzagentur die Unterlagen für vollständig erklärt, würden diese im Internet veröffentlicht und einen Monat lang in den Regionen öffentlich ausgelegt. Innerhalb eines Monats nach Ende der Veröffentlichungsfrist könne dazu Stellung genommen werden, hieß es. Anschließend gebe es einen Erörterungstermin. Im Anschluss werde durch die Bundesnetzagentur ein 500 bis 1000 Meter breiter Trassenkorridor festgelegt. Darauf folge die Planfeststellung.

Der Südostlin“ zwischen den Umspannwerken Wolmirstedt und Isar in Bayern soll voraussichtlich 2025 fertig werden.