Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt am Mittag bei 22,4 Prozent

Von dpa
Ein Schild weist den Weg zu einem Wahllokal im Ortsteil Oberrißdorf.
Ein Schild weist den Weg zu einem Wahllokal im Ortsteil Oberrißdorf. Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Magdeburg - Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat sich bis zum Mittag eine geringere Wahlbeteiligung als 2016 abgezeichnet. Wie die Landeswahlleitung am Sonntag mitteilte, lag die vorläufige Wahlbeteiligung um 12.00 Uhr bei 22,4 Prozent. Bei der Landtagswahl 2016 waren es zu diesem Zeitpunkt 25,0 Prozent gewesen. Am Ende der Tages lag die Wahlbeteiligung vor fünf Jahren in Sachsen-Anhalt bei 61,1 Prozent.

Der Ausgang der Landtagswahl am Sonntag wird auch bundesweit mit Spannung erwartet. Umfragen zufolge könnte es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU und der AfD geben. Die Landtagswahl ist die letzte vor der Bundestagswahl. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat laut Umfragen Chancen auf eine dritte Amtszeit. Der Christdemokrat hatte im Wahlkampf eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen.

Rund 1,8 Millionen Menschen sind in Sachsen-Anhalt aufgerufen ein neues Parlament für die nächsten fünf Jahre zu wählen. Insgesamt 22 Parteien treten an, 449 Kandidaten stellen sich zur Wahl. Die rund 2240 Wahllokale haben bis 18.00 Uhr geöffnet. Es gelten die Corona-Regeln samt Maskenpflicht. Es wird mit einem hohen Anteil an Briefwählern gerechnet.