Nationalpark Harz

Wenn die Erde Feuer fängt: Wie Brände sich unterirdisch ausbreiten können

Keine Flammen, wenig Rauch: Während das Feuer im Harz an der Oberfläche besiegt zu sein scheint, brennt es im Untergrund weiter.

Von Julius Lukas Aktualisiert: 07.09.2022, 14:28
Obwohl kein Feuer mehr sichtbar ist, kippen die Löschflugzeuge weiterhin Wasser über dem Waldbrandgebiet ab. Denn auch unterirdisch glüht der Boden weiter.
Obwohl kein Feuer mehr sichtbar ist, kippen die Löschflugzeuge weiterhin Wasser über dem Waldbrandgebiet ab. Denn auch unterirdisch glüht der Boden weiter. Foto: Matthias Bein/dpa

Halle/MZ - Die Aufnahmen mit der Wärmebildkamera sind eindeutig. Darauf zu sehen ist eine Ausschnitt des Waldbrandgebietes unterhalb des Brockens, wo es seit Samstag so schlimm brennt, wie seit Jahrzehnten nicht mehr im Harz. Das Bild, aufgenommen aus der Luft, zeigt viele kleine, helle Flecken. An diesen Stellen lebt das Feuer noch. Das Paradoxe daran ist: An der Oberfläche ist davon nichts zu sehen. Keine Flammen züngeln, nur wenig Rauch steigt noch auf.

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