Magdeburg (dpa/sa) - Bei umfangreichen Tests der Beschäftigten des städtischen Klinikums Magdeburg ist in 19 Fällen das Coronavirus nachgewiesen worden. Die Infizierten arbeiteten in ganz verschiedenen Bereichen des Krankenhauses von der Verwaltung bis zum medizinischen Bereich, sagte Geschäftsführer Knut Förster am Freitag. Alle seien symptomfrei und hätten eine vergleichsweise geringe Viruslast. Die Infektionsketten könnten nicht nachvollzogen werden. Die betroffenen Mitarbeiter seien in Quarantäne. Für den aktuellen Klinikbetrieb hätten die Fälle gegenwärtig keine Konsequenz, sagte Förster. Zuvor hatte MDR Sachsen-Anhalt berichtet.

Seit Donnerstag vergangener Woche war am Klinikum mit gut 1900 Mitarbeitern eine Testreihe durchgeführt worden. Es seien noch Testergebnisse offen, sagte Geschäftsführer Förster. Am Montag sollten alle bislang positiv getesteten Mitarbeiter erneut untersucht werden. Voraussichtlich Dienstag werde eine neue Teststrategie festgelegt, kündigte Förster an.

Im Klinikum sind dem Geschäftsführer zufolge derzeit drei coronapositive Patienten: zwei auf einer Isolierstation, die wegen anderer Erkrankungen schon infiziert angekommen seien, und ein Mensch in der Psychiatrie, der positiv getestet worden war und für den es keine Erklärung gebe.

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