Erfurt (dpa/th) - Mit einer Wanderausstellung will die Linke-nahe Rosa-Luxemburg-Stiftung auf die Arbeit der Treuhand und deren Wirkung auf die Lebensgeschichten von Menschen aufmerksam machen. Bei der Ausstellung, die ab heute in Erfurt zu sehen ist, sollen vor allem Zeitzeugen zu Wort kommen, wie es in einer Ankündigung hieß. "Die Folgen der Privatisierungspolitik der Treuhandanstalt haben ganze Generationen von DDR-Bürgern getroffen", erklärte Dagmar Enkelmann, Vorstandsvorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Vorfeld.

Auch die Geschichte früherer volkseigener Betriebe und Kombinate soll erzählt werden. Stationen der Wanderausstellung sind neben Erfurt unter anderem Dresden, Crimmitschau (beide Sachsen) und Lauchhammer (Brandenburg). Zur Eröffnung in Erfurt werden Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und der Präsident der Europäischen Linken, Gregor Gysi, erwartet.

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