Halle (dpa/sa) - Bei einem Getränkehersteller in Halle ist am Mittwoch bei Umfüllarbeiten Chlorgas ausgetreten. Eine Leitung zwischen zwei Gasflaschen sei undicht gewesen, so dass die Substanz habe ausweichen können, sagte eine Unternehmenssprecherin. Das Gas werde in der Wasseraufbereitung des Unternehmens eingesetzt. Das ausgetretene Gas sei mit Wasser gebunden worden, sagte die Sprecherin. Es sei niemand verletzt worden. Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet. Chlorgas kann in den Atemwegen und auf der Haut reizend bis ätzend wirken.

Die Arbeiten standen nicht im Zusammenhang mit dem Einbau einer neuen Produktionslinie in dem Werk. Dort wurden eine 50 Tonnen schwere Blasmaschine und ein 16 Tonnen schwerer Füller angeliefert. Bis Ende September werden die Blasmaschine und der Füller zu einer 18 Meter langen und 15 Meter breiten Einheit montiert, in der künftig Kunststoff-Rohlinge zu Flaschen geblasen und anschließend befüllt werden.