Magdeburg (dpa/sa) - Das Ziel des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung, in Magdeburg 3000 Probanden für eine Studie zu Corona-Antikörpern zu erreichen, ist knapp verfehlt worden. "Erreicht haben wir 2776, was eine sehr gute Anzahl ist", teilte das HZI am Freitag auf Nachfrage mit. "Im Vergleich mit anderen Städten ist die Resonanz gut." Der letzte Tag der Studie mit Tests und Befragungen sei Dienstag gewesen. Nun würden die Informationen analysiert und voraussichtlich Anfang 2021 veröffentlicht.

Auch in Freiburg, Reutlingen, Aachen und Osnabrück haben die Forscher schon Menschen getestet. In jeder Stadt gebe es über die Zeit mehrere Untersuchungen, um den Verlauf zu betrachten. In Magdeburg geht es vom 7. April bis 5. Mai weiter, wie es hieß.

Die Wissenschaftler wollen mit der Studie herausfinden, wie viele Menschen sich tatsächlich schon infiziert haben, und wie lange der Immunschutz anhält. Sie wollen auch schauen, welche Menschen sich infiziert haben und welche Berufs- und Altersgruppen besonders betroffen sind. Die Erkenntnisse sollen unter anderem Einfluss auf die Impfstrategien und die Impfempfehlungen haben.