Offenbach/Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt ist in diesem Sommer das niederschlagärmste Bundesland Deutschlands gewesen. Kaum 115 Liter pro Quadratmeter Regen fielen im Durchschnitt zwischen Juni und August, wie aus einer vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes vom Freitag hervorgeht. Typisch für das Bundesland sind demnach 174 Liter (langjähriger Durchschnitt). Die Durchschnittstemperatur lag bei 20,2 Grad, typisch sind 16,9 Grad. Die Sonne schien fast 785 Stunden. 610 Stunden sind das vieljährige Mittel.

In Deutschland wurde der drittwärmste Sommer seit Beginn der regelmäßigen Messungen im Jahr 1881 beobachtet. Nur die Sommer der Jahre 2003 und 2018 waren wärmer. Der Sommer dieses Jahres sei unter anderem wegen der Hitzewelle vom 24. bis zum 26. Juli so heiß gewesen, bei der in Deutschland jeden Tag 40 Grad Celsius überschritten wurden. Im niedersächsischen Lingen (Ems) sei dabei der neue deutsche Rekord mit 42,6 Grad Celsius aufgestellt worden.

Pressemitteilung DWD