Dresden (dpa) - Länger bestehende Straßenschäden bremsen auf den Autobahnen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt an etlichen Stellen den Verkehr aus. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Die Abgeordneten hatten den Stand zum 1. Januar diesen Jahres erfragt.

Den höchsten Anteil von Tempolimits wegen Straßenschäden, die seit drei Monaten oder noch länger bestehen, hatte demnach Thüringen. Dort waren 79 Autobahnkilometer mit diesen Tempobegrenzungen belegt. Das waren 7,6 Prozent der Strecken. In Sachsen lag der Anteil bei 5,8 Prozent oder 66 Kilometern. In Sachsen-Anhalt waren es dagegen nur 2 Kilometer (0,2 Prozent).

In Thüringen gibt es 1042 Autobahnkilometer. In Sachsen ist das Netz in beiden Fahrtrichtungen 1134 Kilometer lang. Sachsen-Anhalt verfügt über 998 Kilometer Autobahn.

Der sächsische Bundestagsabgeordnete und FDP-Obmann im Verkehrsausschuss, Torsten Herbst, forderte eine schnellere Reparatur der Straßenschäden. Wenn Monate vergingen, bis Schäden repariert werden, stiegen auch die Folgekosten und die Unfallgefahr, erklärte Herbst.

Kleine Anfrage