Halberstadt (dpa/sa) - 250 Jahre nach seiner Geburt widmet das Gleimhaus Halberstadt dem Maler und Kupferstecher Ludwig Buchhorn (1770-1856) im kommenden Jahr eine Ausstellung. Die Schau "...ein rühmlich bekannter Kupferstecher" soll vom 19. April bis 19. Juli 2020 gezeigt werden, wie das Museum der deutschen Aufklärung auf seiner Internetseite mitteilte. Beleuchtet würden mit Halberstadt, Dessau und Berlin die drei wichtigsten Lebens- und Arbeitsstationen des Künstlers, der in Halberstadt geboren wurde. Die Grafiksammlung des Gleimhauses enthält den Angaben zufolge viele Werke Buchhorns.

Ein Porträt des Grafikers befindet sich im "Freundschaftstempel" des Museums. Er besteht aus 150 Bildnissen von Weggefährten des Schriftstellers Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803), der in der Aufklärungszeit in Halberstadt wirkte und auch dort starb. 1862 wurden seine Sammlungen in seinem einstigen Wohnhaus öffentlich zugänglich. Es handelt sich nach Museumsangaben heute um den größten erhaltenen Dichternachlass des 18. Jahrhunderts am historischen Ort in der ursprünglichen Sammlungskonzeption. Der "Freundschaftstempel" gilt als einer der größten Porträtgalerien der deutschen Aufklärung.

Sonderausstellungs-Übersicht im Gleimhaus