Magdeburg (dpa/sa) - Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg ruft Anfang 2016 ein Folgeprojekt zur Forschung am Münchener Kunstfund des Sammlers Cornelius Gurlitt ins Leben. Es soll den Namen Provenienzrecherche Gurlitt tragen, wie ein Sprecher der Stiftung der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Ziel sei es, schnell und transparent zu Ergebnissen zu kommen. Es werde ein Projektteam in Berlin geben, die Stiftung selbst werde Koordinierungsaufgaben übernehmen und Werkverträge mit Experten schließen. Das entsprechende Folgeprojekt kündigte auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) in Berlin an. Die Staatsministerin will die Kosten für die Aufklärungsarbeit übernehmen.

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