Magdeburg (dpa/sa) - Ein hohes Spendenaufkommen lässt derzeit die Sammelcontainer für Kleider des Malteser Hilfsdienstes in Sachsen-Anhalt überquellen. Als Grund vermutet die Organisation den "Frühjahrsputz und vielleicht auch mehr Zeit, sich in der Corona-Krise den eigenen Wäscheschrank vorzunehmen", wie die Malteser am Dienstag in Magdeburg mitteilten. Sie baten darum, aussortierte Hosen, Hemden, Blusen und Schuhe erst in ein paar Wochen wieder in die Container einzuwerfen oder die Sachen nach telefonischer Voranmeldung direkt bei den Dienststellen in Magdeburg, Halle, Halberstadt, Köthen oder Weißenfels abzugeben.

Zwar würden die Kleidercontainer regelmäßig und auf Anforderung geleert, jedoch sei der Verkauf der Ware durch die derzeitigen Störungen in Second-Hand-Läden, Kleiderkammern und im internationalen Handelsverkehr fast zum Erliegen gekommen, hieß es. Die Zwischenlager würden sich füllen und die Preise an den Märkten fallen. Dennoch: "Wir sind weiterhin dankbar für die guten Kleiderspenden, denn sie helfen uns, unsere sozialen Dienste zu finanzieren."

Mitteilung des Malteser Hilfsdienstes