Leipzig (dpa) - In Mitteldeutschland soll einem Medienbericht zufolge in jedem Kreis eine Impfmöglichkeit gegen das Coronavirus entstehen. In Sachsen sei pro Landkreis oder kreisfreier Stadt mindestens ein Impfzentrum oder eine Anlaufstelle zum Impfen geplant, berichtete der MDR am Mittwochmorgen unter Berufung auf das sächsische Gesundheitsministerium. Derzeit würde noch abgestimmt, an welchen konkreten Orten diese entstehen sollen. Auch der Einsatz mobiler Teams werde geprüft. In Thüringen soll demnach bis Ende des Monats ein entsprechendes Konzept stehen. Für Sachsen-Anhalt hatte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) bereits am Dienstag mitgeteilt, jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt werde eine Anlaufstelle bekommen.

Die EU-Kommission hatte sich am Dienstag mit den Pharma-Unternehmen Biontech und Pfizer auf die Lieferung eines Impfstoffes geeinigt. Die EU-Kommission will am Mittwoch den Weg für den Kauf von bis zu 300 Millionen Einheiten des vielversprechenden Corona-Impfstoffs frei machen. Biontech und Pfizer hatten am Montag bekannt gegeben, dass ihr Impfstoff einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor Covid-19 biete. Jedoch sind die Studien dazu noch nicht abgeschlossen.

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