Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Umweltministerium und die Tierärztekammer rufen Katzenhalter auf, ihre Tiere kastrieren zu lassen. So könne die steigende Population freilebender Hauskatzen gesenkt werden, teilte das Ministerium in Magdeburg am Dienstag mit. "Kastration ist aktiver Tierschutz", sagte Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen) laut Mitteilung. Katzen mit Freigang sollten zudem mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden. Eine Plakataktion soll Halter auf das Thema aufmerksam machen.

Zudem bekommen Tierschutzvereine für die Kastration von Streunerkatzen in diesem Jahr 100 000 Euro. 2020 seien bereits mit 50 000 Euro 720 Streuner unfruchtbar gemacht worden. Sachsen-Anhalts Tierschutzbeauftragter Marco König rechnet mit etwa 100 000 halterlosen Katzen im Land.

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