Magdeburg (dpa/sa) - Wegen der stark steigenden Infektionszahlen in ganz Deutschland haben erste Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt erneut Besuche verboten. Am Freitag untersagte die Universitätsmedizin Magdeburg, Patienten zu besuchen. Ausnahmen seien bei Kindern, Schwerstkranken und bei der Begleitung von Schwangeren möglich. Zur Entbindung dürfen Frauen demnach eine Bezugsperson mitbringen.

Am Donnerstag hatte schon das Harzklinikum angekündigt, Besuche an den Klinikstandorten in Quedlinburg und Wernigerode ab Freitag zu verbieten. Auch hier soll es Ausnahmen geben, besonders in den beiden Geburtsstationen und der Kinderklinik. Die Krankenhäuser wollen mit den Verboten Patienten und Mitarbeiter so gut es geht vor dem Coronavirus schützen.

Schon im Frühjahr hatte es Besuchsverbote gegeben, die dann nach sinkenden Infektionszahlen im Sommer gelockert worden waren.