Magdeburg (dpa/sa) - Um Grundlagen für Entscheidungen und Planungen zu haben, lässt das Land ab sofort bis Ende November großflächige Standorte des Einzelhandels für ein Datenportal erfassen. Es seien Mitarbeitende eines Leipziger Stadtplanungsbüros unterwegs, um Verkaufsflächen und Sortimente zu registrieren, teilte das Verkehrsministerium in Magdeburg am Sonntag mit. Die Ermittlung und Digitalisierung erfolge flächendeckend. Es komme dabei zu keiner Störung des Betriebs, außerdem würden die Corona-Regeln strikt eingehalten. Die Daten flössen anschließend in das digitale Amtliche Raumordnungs-Informationssystem (Aris) ein.

Das System war vor etwa einem Jahr online gegangen. Aris vernetzt laut Ministerium unter anderem den Landesentwicklungsplan mit dem Raumordnungskataster, Bauleitplänen und Daten aus der Bevölkerungsentwicklung sowie der Landwirtschaft. Seit dem Start im Oktober 2019 wachse Aris ständig. Die Daten stünden vor allem Kommunen für Fachplanungen webbasiert zur Verfügung. Mit den nun einzuholenden Einzelhandelsangaben könnten zum Beispiel Standortstrukturen besser analysiert werden, hieß es.

Amtliches Raumordnungs-Informationssystem ARIS