Magdeburg (dpa/sa) - Der Mittelstand in Sachsen-Anhalt gehört in Sachen Ausbildung laut einer Studie der KfW-Bankengruppe zur bundesweiten Spitzengruppe. 16 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen engagieren sich demnach in der Ausbildung, wie die KfW mitteilte. Im Bundesdurchschnitt seien es 13 Prozent. Spitzenreiter bei den Ausbildungsaktivitäten waren die Unternehmen in Niedersachsen und Bremen, von denen 20,5 Prozent ausbilden, gefolgt von Rheinland-Pfalz und dem Saarland, wo es 18,5 Prozent der Betriebe sind. Danach folgen Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen mit jeweils 16 Prozent. Die Schlussgruppe mit Quoten unter 11 Prozent bilden demnach Sachsen, Thüringen, Berlin und Hamburg.

Die Analyse zum Thema Auszubildende im Mittelstand basiert den Angaben zufolge auf dem sogenannten KfW-Mittelstandspanel, das laut KfW die einzige repräsentative Erhebung im deutschen Mittelstand - also Unternehmen bis 500 Millionen Euro Umsatz - darstellt. In der aktuellen Befragung haben 10 222 mittelständische Unternehmen teilgenommen.

Information der KfW