Leipzig (dpa/sn) - Nach den Gewitter-Tagen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) ab Freitagmittag mit einer Wetterberuhigung. Das Hoch "Ulla" setze sich durch und werde knapp eine Woche lang keine Niederschläge, vor allem aber auch große Hitze bringen, sagte DWD-Meteorologe Florian Engelmann am Donnerstag in Leipzig. "Nächste Woche wird es heiß bis verrückt." Es seien Temperaturen jenseits der 35 Grad möglich. "Das wird eine schöne Backofen-Hitze geben", sagte Engelmann.

Von Donnerstag bis zum Freitagvormittag müsse noch mit Gewittern gerechnet werden, die örtlich auch Starkregen mit sich bringen könnten. Allerdings seien Blitz und Donner nur sehr punktuell zu erwarten. Dass danach Hitze und Trockenheit folgen, sei für die drei Länder eigentlich keine gute Nachricht, sagte Engelmann. Das Niederschlagsdefizit aus dem Dürre-Jahr 2018 sei noch nicht ausgeglichen und auch der Mai und Juni seien schon wieder zu trocken gewesen.