Blankenburg (dpa/sa) - Nach der Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Blankenburg im Dezember sollen bis Ende Januar alle betroffenen Mieter einen neuen Mietvertrag angeboten bekommen. Insgesamt würden 36 Wohnungen gebraucht, sagte der Geschäftsführer der Blankenburger Wohnungsgesellschaft, Thomas Kempf, am Freitag. In enger Zusammenarbeit mit den Mietern solle geklärt werden, welche Wohnungen ihnen angeboten werden können. Kempf sagte, er sei zuversichtlich, dass entsprechende Angebote gemacht werden könnten.

Bei der Explosion am 13. Dezember in dem Wohnblock waren ein Mann getötet und 15 Menschen verletzt worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass Flüssiggas zur Explosion führte. Es wurde eine Gasflasche gefunden.

Ab kommender Woche werden nach Kempfs Angaben zunächst Prüfingenieure mit einem Team den bauphysikalischen Zustand des betroffenen Blocks unter die Lupe nehmen. Anschließend werden Experten des Technischen Überwachungsvereins (TÜV) in die Untersuchungen einbezogen. Ende des Monats soll dann im Gespräch mit der Versicherung geklärt werden, was mit der Immobilie weiter geschieht. Auch ein Abriss wird nicht ausgeschlossen.