Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Ein Verstoß gegen die Corona-Maskenpflicht im Hauptbahnhof Dessau hat einem 31-Jährigen gleich dreifachen Ärger eingebracht. Zunächst hielten Bundespolizisten den Mann am Samstag an, weil er keinen Mund-Nasen-Schutz trug, wie die Behörde am Montag mitteilte. Als sie die Personalien prüften, fiel auf, dass der Mann mit Haftbefehl gesucht wurde. Er war wegen Computerbetrugs zu einer Geldstrafe von 2500 Euro verurteilt worden, hatte diese aber nie beglichen. Zu guter Letzt fanden die Beamten bei dem Mann Cannabis und zeigten ihn wegen unerlaubten Drogenbesitzes an.

Zumindest den Haftbefehl konnte der Durchsuchte loswerden: Seine Mutter habe die fällige Summe aufgetrieben und der Bundespolizei übergeben, hieß es. Somit konnte der 31-Jährige die Dienststelle mit neuen Anzeigen, aber als freier Mann verlassen.

Mitteilung der Bundespolizeiinspektion Magdeburg