Barleben (dpa/sa) - Nacheinander finden Kinder beim Spielen in der Börde erst einen Schädel und wenige Wochen später ein Skelett ohne Kopf: Das Rätsel um die Knochenfunde an einer Bahnstrecke bei Barleben ist gelöst. Der Schädel und das Skelett gehören zusammen, wie die Polizei am Dienstag in Magdeburg mitteilte. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Toten um einen 63 Jahre alten Mann aus Barleben handelt. Er war bereits im Juni vorigen Jahres vermisst gemeldet worden.

Trotz aufwendiger Untersuchungen konnte die genaue Todesursache nicht mehr rekonstruiert werden, hieß es. Allerdings schließen die Ermittler anhand der gewonnenen Erkenntnisse aus, dass der Mann Opfer eines Verbrechens wurde oder durch Gewalt ums Leben kam.

Kinder hatten Anfang März zunächst einen menschlichen Schädel entdeckt. Gut drei Wochen später fanden spielende Kinder in der Nähe ein Skelett ohne Kopf. Die Polizei prüfte daraufhin die Vermisstenfälle und untersuchte die Knochen.